Mismatch: Grippe-Impfstoff passt nicht zum Grippevirus – Medienberichte darüber passen nicht zur Wahrheit

Der Mismatch ist dieses Jahr so groß, dass selbst der öffentlich-rechtliche Schundfunk darüber berichten muss:

Vor jeder Grippesaison gibt es einen Wettbewerb: Die WHO trommelt ein paar Virologen und andere, die von sich denken, sie verstünden etwas von Pathogenen zusammen, damit sie eine „informed guess“ abgeben, eine Einschätzung darüber, welcher Stamm der unterschiedlichen Grippeviren, welche Variante von Influenza A, Influenza B, diese Saison das Rennen  machen und die Hauptvariante sein wird. Die Einschätzung ist dem Lottospielen vergleichbar, sechs Richtige mit Zusatzahl sind selten, aber ab und an hat man drei oder sogar vier Zahlen richtig.

Letzte Saison war der Tip der „Experten“, daneben, aber nicht zu weit daneben, so dass eine Effektivität etwas jenseits von 50% für die Impfstoffe, die Influenza eindämmen sollen, reklamiert werden konnte.

Dieses Jahr sieht es trübe aus. Der Tip der „Experten“ liegt sehr weit daneben, einfach deshalb, weil die Influenza-Variante, die weltweit vorherrscht und z.B. in den USA für 98% der Grippeerkrankungen, die in Blutproben resultieren, die Wissenschaftler sequenzieren können, verantwortlich ist, eine neue Variante, eine nicht vorhersehbare Variante ist. A(H3N2) Subklade K aka (J.2.4.1) hat sich international als Hoffnungsträger einer Grippeepidemie unter vielen Konkurrenten, die es nicht geschafft haben, in gleicher Weise viral zu gehen, durchsetzen können, vermutlich deshalb, weil A(H3N2) Sub K mit einer so großen Zahl an Mutationen ausgestattet ist, relevanten Mutationen, dass das Virus nicht mehr von per Impfstoff geprimpten Immunsystemen erkannt werden kann.

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Influenza A (H3N2) Subklade K ist ein typisches Resultat dessen, was Wissenschaftler einen antigenic drift nennen, ein Ergebnis graduell größer werdender Unterschiede zwischen dem Virus, das Grundlage war, um einen Impfstoff zusammenzumischen und dem Virus, das tatsächlich durch die Bevölkerung geht. Mit A (H3N2) Subklade K ist dieser Unterschied zu groß geworden, so groß, dass ein Mismatch zwischen Impfstoff und Virus vorhanden ist, das dazu führt, dass ein Organismus, der auf Basis des Influenza-Impfstoffs Antikörper produziert hat, viel Zeit und Aufwand in Antikörper investiert hat, die nicht in der Lage sind, Influenza A (H3N2) Subklade K zu erkennen.

Die Australier haben dieses Mismatch bereits erfahren, denn ihre Grippesaison, die zuende gegangen ist, weil es in Australien nun Richtung Sommer geht, hat ein Ausmaß angenommen, das man nur mit Grippevirus 1 – Grippeimpfstoff 0 zusammenfassen kann. Und die Kunde von der neuen Variante, die 8 Mutationen auf dem Haemagglutinin Gen trägt, sie ist auch bei der Tagesschau angekommen. Und wenn in der Tagesschau das Wort „Virus“ fällt, dann löst dies automatisch den Reflex „Impfung“ aus, wie es sich für eine Werbeanstalt für Pharamfia gehört.

Das European Center for Disease Control fasst das, was wir gerade geschrieben haben, wie folgt zusammen:

„Phylogenetic analysis of A(H3N2) subclade K strains shows a substantial divergence from the northern hemisphere cell culture-propagated A/District of Columbia/27/2023 and egg-propagated A/Croatia/10136RV/2023 vaccine strains (see Technical Annex) and from the viruses that circulated in 2024-2025 influenza season in the EU/EEA. The newly emerged A(H3N2) subclade K (former J.2.4.1) belong to the dominating clade 2a.3a.1 and have K2N, T135K, S144N(+CHO), N158D, I160K, Q173R, K189R, T328A and S378N (haemagglutinin subunit 2: S49N) substitutions in haemagglutinin gene compared to  A/Croatia/10136RV/2023, which is the WHO recommended eggpropagated vaccine virus for the 2025-2026 northern hemisphere influenza season.“

Quelle: ECDC

Was die Einschätzung dessen, was auf Europäer in der diesjährigen Grippesaison zukommt, erschwert, das ist die Tatsache, dass über A (H3N2) Subklade K bislang nur wenig bekannt ist. Die wenigen Daten, die es aus Australien und den USA gibt, sprechen dafür, dass die Variante sich in Ansteckung und Übertragbarkeit wenig von vorherigen Varianten unterscheidet, Daten zu Erkrankungen legen den Schluss nahe, dass auch kein Run auf Intensivstationen stattfinden wird. Aber das sind bislang alles Ergebnisse auf Basis von sehr wenigen Daten, denn es gibt derzeit nur eine einzige wissenschaftliche Studie zu A (H3N2) Subklade K, deren Autoren sich nicht um Ansteckung und Übertragung gekümmert haben (dazu gleich).

Journalisten der eher minderwertigen Sorte und Experten mit gewisser Affinität zu Pharmafia blühen geradezu auf, wenn es unklare Verhältnisse, die Spekulation erlauben, ohne gleich als Lügner enttarnt werden zu können, gibt. Und so liest man bei der ARD:

„Erste Studien zum Infektionsgeschehen zeigen, dass der neue Subtyp ansteckender ist als andere Influenza-Virusstämme. Forscher rechnen daher mit einer um rund 20 Prozent erhöhten Fallzahl gegenüber einer durchschnittlichen Grippewelle. Laut der Virologin Ulrike Protzer von der Technischen Universität München liegt die Ursache dafür in den im Vergleich zu den bisher bekannten H3N2-Virenstämmen relativ starken genetischen Abweichungen der Subklade K: „Unsere Immunantwort kann das Virus einfach nicht so gut erkennen und es deshalb auch nicht so gut abwehren.“

Quelle: Tagesschau

Es ist sicher kein Zufall, dass „Erste Studien zum Infektionsgeschehen“ ohne Beleg verbleiben, denn die ersten Studien zum Infektionsgeschehen, die es aus dem Vereinigten Königreich gibt, sie zeigen zum einen, dass die Grippesaison im UK früher als sonst eingesetzt hat, was man, wenn man wie wir in Wales lebt, leicht darauf zurückführen kann, dass das herbstliche Sauwetter früher eingesetzt hat als sonst und darüber hinaus mit einer Kältewelle einen spektakulären Anfang genommen hat, zum anderen zeigen sie KEINERLEI höhere Transmission oder Übertragung von Influenza A (H3N2) Subklade K.

Die Behauptung, Influenza A (H3N2) Subklade K sei ansteckender, führe deshalb zu 20% mehr Fällen ist eine freche Erfindung, die offenkundig vorbereiten soll, was am Ende des Beitrags zu finden ist, der übliche Aufruf an die „Risikogruppe-Angehörigen“ und die „Erschreckten“, sich „IMPFEN ZU LASSEN:

„Auch wenn die aktuellen Grippe-Impfstoffe nicht perfekt zu den derzeit zirkulierenden Viren passen, bieten sie laut dem Paul-Ehrlich-Institut, dem Bundesinstitut für Impfstoffe, weiterhin einen gewissen Schutz. Durch die Impfung entstehen nämlich Antikörper, die die Viren wegen des sogenannten immunologischen Erinnerungseffekts trotzdem zumindest teilweise erkennen. Eine Impfung ist deshalb auch jetzt noch sinnvoll, besonders, wenn man zu einer der Risikogruppen gehört.“


Und natürlich ist auch die Grippewelle in Australien letztlich darauf zurückzuführen, dass sich nicht genug Australier haben impfen lassen:


„Neben dem neuen H3N2-K-Virusstamm hat zu den Rekordzahlen bei den Grippefällen in Australien auch beigetragen, dass sich viele Menschen dort nicht gegen Influenza hatten impfen lassen. Die Auffrischung des empfohlenen Impfschutzes kann aber helfen, in Deutschland Influenza-Rekordzahlen wie in Australien zu vermeiden.“

Das behaupten dieselben Experten, die nicht in der Lage waren, Influenza A (H3N2) Subklade K in Rechnung zu stellen.

Ein Impfstoff, der nach Angaben des European Centers for Disease Control die Bildung von Antikörpern anregt, die nicht in der Lage sind Influenza A (H3N2) Subklade K Viren zu erkennen, soll demnach verhindern, dass die Grippesaison in Deutschland die Höhen erklimmt, die sie in Australien genommen hat.

„The antigenic data published in the southern hemisphere vaccine composition meeting suggest that the northern
hemisphere vaccine A(H3N2) components (cell culture-propagated A/District of Columbia/27/2023-like and eggpropagated A/Croatia/10136RV/2023-like) poorly recognise viruses from J.2.3, J.2.4 (which is the parent strain of subclade K) and J.2.5 HA subclades . The findings of human serology studies also showed that, after vaccination, antibody levels against many of the recently circulating A(H3N2) viruses—especially those in J.2.2, J.2.3, J.2.4, and J.2.5 subclades — were much lower than against the vaccine reference virus

Quelle: ECDC

Es grenzt an Wahnsinn, wenn man von einem Impfstoff, der nicht oder sehr schlecht (poorly) in der Lage ist, ein Pathogen zu erkennen, erwartet, dass er vor diesem Pathogen schützt. Dessen ungeachtet behauptet selbst das European Center for Disease Control (ECDC), dass es Daten gebe, die zeigten, dass vorhandene Impfstoffe auch vor schweren Verläufen von Influenza, verursacht von einer Virus-Variante, die sie in der Regel nicht erkennen werden, helfen soll.

Wie gesagt, es gibt derzeit nur eine einzige Studie, in der Behauptungen über die Effektivität von Influenza-Impfstoffen gegen Influenza A (H3N2) Subklade K aufgestellt werden, diese Studie:

Kirsebom, Freja CM, Catherine Thompson, Tiina Talts, Beatrix Kele, Heather J. Whitaker, Nick Andrews, Nurin Abdul Aziz et al. (2025). Early influenza virus characterisation and vaccine effectiveness in England in autumn 2025, a period dominated by influenza A (H3N2) subclade K. Eurosurveillance 30(46): 2500854.

Die Studie wurde vor genau einer Woche veröffentlicht und die Behauptungen zur Effektivität der Impfstoffe, die ein Mismatch für die am weitesten verbreitete Variante von Influenza sind, sie basieren auf logistischen Regressionsanalysen (worauf sonst), für die keinerlei Gütemaße angegeben werden, so dass man nicht weiß, ob hier reale Ergebnisse oder Luftnummern dargestellt sind:

Aber selbst wenn Gütemaße, ohne die Ergebnisse statistischer Verfahren schlicht nicht interpretierbar sind, fehlen, muss man den Mut von angeblichen Wissenschaftlern, die Effektivitäten auf Basis von Fallzahlen interpretieren, die 10, 6, 18, 10, 5 und 18 Geimpfte (immer in der Reihe A H3) nicht übersteigen, bewundern. Die Angst davor, sich in der Zunft lächerlich zu machen, scheint von der Bereitschaft, sich zum Klinkenputzer für Pharmafia zu machen, überwunden zu werden. Dessen ungeachtet machen sich angebliche Wissenschaftler, die derartige Fallzahlen interpretieren und zur Grundlage nehmen, um ihrer Überzeugung, die Inpfstoffe, die ein Mismatch für Influenza A (H3N2) Subklade K sind, würden dennoch vor schweren Verläufen einer Grippe schützen, Ausdruck zu verleihen, nicht nur lächerlich, sie schließen sich aus der Gruppe seriöser und ernstzunehmender Wissenschaftler aus.

Diese Bereitschaft, Ergebnisse logistischer Regressionen in einer Weise zu interpretieren, die mit wissenschaftlicher Lauterkeit nichts mehr zu tun hat, erklärt sich vermutlich über die institutionelle Anbindung der meisten Autoren, die in der  Immunisation and Vaccine-preventable Diseases Division, der UK Health Security Agency, Colindale, London, United Kingdom  arbeiten und somit in direkter Abhängigkeit zu Pharmafia stehen, wie man der Erklärung zum Interessenkonflikt, den diese Autoren als erklärungsbedürftig ansehen, entnehmen kann:

„The Immunisations and Vaccine Preventable Diseases division at UKHSA has undertaken post-marketing surveillance and regulatory analyses requested by influenza vaccine manufacturers for which cost-recovery charges have been made. No other conflicts of interest have been declared.“

Diese Autoren arbeiten also im Auftrag und auf Kosten der Hersteller von Influenza-Impfstoffen. Ob das ihre Bereitschaft beeinflusst, Ergebnisse in einer Weise zu interpretieren, die zwar einem Statistiker die Haare zu Berge stehen lässt, aber den Zweitverwertern von ECDC und Shitstream-Medien das Ergebnis präsentiert, das diese Leute, die meisten ohne die entsprechende Ausbildung in Statistik und Methoden, gerade als Legitimation benötigen, um sich als Vertreter für Pharmafia zu verdingen und für die Verabreichung wirkungsloser Impfstoffe einzusetzen?

Rhetorische Frage!


 

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10Comments

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  1. 1
    ERINNERUNG

    War es nicht Lauterbach, der letztendlich erklärte, um immun zu sein, müsse man, außer „geimpft“, sich auch mit Covid 19 angesteckt haben?

      • 4
        Bill Miller

        Personen bei denen eine Grippeerkrankung gefährlich wäre. Da ist selbst eine Impfung mit begrenztem Nutzen sinnvoll.
        Sollten Sie der Ansicht sein, das jedwede Impfung sinnlos bis tödlich gefährlich ist tun Sie mir und sich bitte einen Gefallen und antworten nicht.

        • 5
          W.Bähring

          Zu „den Personen bei denen eine Grippeerkrankung gefährlich wäre“, zählen ja auch (kleine) Kinder.
          Wollen Sie allen Ernstes kleine Kinder mit einer hochtoxischen Gentherapie traktieren, nur, damit sie eventuell ein paar lumpige Antikörper für einen begrenzten Zeitraum entwickeln, sich aber dafür gleichzeitig das Risiko eines im Wirkprinzip der modRNA-Gentherapie verankerten schweren Impfschadens, der Schäden auf Lebenszeit oder gar den Tod verursachen kann, einhandeln?
          Verstehen Sie das unter einer „Impfung mit begrenztem Nutzen“.
          Wenn Sie allerdings unter „Impfung mit begrenztem Nutzen“ ausschließlich die „klasssiche“ Impfung verstehen, die also das Antigen direkt verabreicht und keine gesunden Körperzellen erst zur Antigenproduktion zwingt, bin ich ganz bei Ihnen.

  2. 6
    W. Bähring

    Zitat:
    „Die Angst davor, sich in der Zunft lächerlich zu machen, scheint von der Bereitschaft, sich zum Klinkenputzer für Pharmafia zu machen, überwunden zu werden. Dessen ungeachtet machen sich angebliche Wissenschaftler, die derartige Fallzahlen interpretieren und zur Grundlage nehmen, um ihrer Überzeugung, die Impfstoffe … würden dennoch vor schweren Verläufen einer Grippe schützen, Ausdruck zu verleihen, nicht nur lächerlich, sie schließen sich aus der Gruppe seriöser und ernstzunehmender Wissenschaftler aus“.

    Das ist alles (nur noch) eine Frage des Geldes und schon längst keine Frage mehr von Moral und Ethik.
    Seriosität und Ernsthaftigkeit von Wissenschaft locken nur noch eine alternde Minderheit hinter dem Ofen hervor.
    Die Korruption hat wie das Pilzmyzel eines Hausschwammes nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Politik und die Justiz durchzogen.
    Nur dadurch kann der Einsturz dieses durch und durch morschen Gebäude des Kapitalismus im Endstadium noch hinausgezögert werden.

    Es ist eine bittere Erkenntnis:
    Die menschengemachte Corona-Krise mit ihren gesundheitsschädlichen, menschenfeindlichen Zwangsmaßnahmen, ausgedacht von korrupten Politikern und ihnen beratend zur Seite stehenden „Experten aus DER Wissenschaft“, unter das Volk gebracht von genauso korrumpierten öffentlich-rechtlichen und sonstigen „Qualitätsmedien“ und letztlich „legalisiert“ von einer regierungsnahen Judikative ENTGEGEN grundgesetzlich verbriefter Rechte hat das in aller Deutlichkeit offenbart.

  3. 7
    schliemanns

    @W. Behring, sind Sie sich sicher, wenn Sie dem Kapitalismus die Schuld für Korruption und Verrottung des gesamten Systems zuschreiben? Freie Märkte und freie Individuen die frei und ungehindert handeln können….?
    Was wir hier haben ist kein Kapitalismus, es ist Faschismus im Wortsinne. Große Konzerne schanzen sich, Hand in Hand mit korrupten Politikern, korrupten Medien (die sich auch nicht durch freien Markt etablieren, sondern genau so korrupt für ihre willfährigen Dienste von korrupten Politdarstellern bezahlt werden) & einer korrumpierten Justiz den Lebenssaft ganzer Völker zu….
    DAS ist kein Kapitalismus. Das ist alles andere. Es geht übrigens viel mehr in Richtung Sozialismus und wenn „Maruf der Schuhflicker“ Merz die CO2-Bepreisung als marktwirtschaftliches Instrument bezeichnet, ist das nur eine mehr, unter unzähligen Lügen.
    Nein Herr Behring, Kapitalismus oder freie Marktwirtschaft ist nur noch ein leeres Wort das benutzt wird um die Realität zu vernebeln, um den Menschen noch mehr Sand in die Augen zu streuen.
    Die Theorie der freien Märkte ist eine zutiefst freiheitliche, humanistische. Sie stellt den Menschen in seiner Freiheit und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt, als mündiges Individuum das sich frei entfalten kann.
    Die Sozialisten haben verkrampfte Hände und verhärmte Gesichter, vom festkrallen und einsacken, linkisch, von dem was ihnen nicht gehört, nicht zusteht. Und sie kennen keine Grenzen der Unterdrückung, der Lüge, Zensur und der Gewalt um das festzuhalten, was ihnen nicht zusteht.
    Deswegen führten sozialistische Systeme immer in Gewalt, Mord und abertausendfachen Tod.
    Zu weit, sind wir diesen Weg (schon wieder) gegangen. Der Sozialimus ist der eigentliche Egoismus, -auf die Spitze getrieben. Und säuselt er auch immer wieder das alte Lied der Gleichheit und Gerechtigkeit. Eine übelriechende, klebrige Menschenfalle und Bewusstlose, Blinde gehen ihr, nur allzu gern, auf den Leim.

    • 8
      W. Bähring

      An schliemanns on November 28, 2025 at 1:05 p.m.

      Aber Sie wollen doch jetzt nicht allen Ernstes behaupten, dass es den Bossen der „Impf“-Pharmafia NICHT ausschließlich ums Kapital (deshalb auch Kapitalismus) ging und sie sich NICHT einen feuchten Kehrricht um die Gesundheit der Weltbevölkerung scherten, als sie ihre unausgegorene, hoch toxische Gentherapie milliardenfach auf den durch politische, medizinische und mediale Korruption „befreiten“ kapitalistischen Markt warfen?
      Natürlich kann man es Faschismus nennen (im Sinne von Verschmelzung von Staat und Kommerz).
      Aber dieser Faschismus ist lediglich aufgepropft auf ein kapitalistisches Grundsystem, dass damit seine derzeitige Verrottung und Dekadenz offenbart.
      Und dieses kapitalistische Grundsystem hat auch keine Notbremsen vorgesehen, um derartigen Tendenzen wirksam Einhalt zu gebieten. Man braucht sich nur die immer größere Konzentration des Kapitals auf der einen Seite und die immer größerer Verarmung auf der anderen Seite anzusehen, gerade während der menschengemachten Corona-Krise.
      Aber es kann nicht jeder Millionär werden, da die Ressourcen endlich sind. Je mehr die Einen haben, desto weniger müssen die anderen haben.
      Den von Ihnen idealisierten Kapitalismus mit freien Märkten und Individuen gibt es in der Realität nicht, genausowenig wie es den idealisierten Sozialismus gibt.
      Sie machen den gleichen Fehler wie die theoretischen Sozialisten:
      Sie planen den Störfaktor des äußerst „unvollkommenen“ Individumus der Gattung Mensch nicht mit ein.

  4. 9
    schliemanns

    Herr Behring, natürlich geht es der Impfmafia, diesen Konzernen ums Kapital. Doch hat dieser Vorgang nichts mit einem freien Markt gemein. Weder entschieden sich die Menschen aus freien Stücken für das Produkt, noch wurde Konkurrenz zugelassen (Stöckerimpfstoff, Ivermectin usw…), noch fand eine freie Preisbildung statt. Die Corona-Impfstoff-Aktion hatte nichts mit einem freien Markt zu tun. Es war vielmehr ein planwirtschaftlich-faschistisches System.
    Es Kapitalismus zu nennen, weil es Konzernen ums Kapital geht, ist man zu kurz gedacht.
    Deswegen meine Antwort.
    Eine freie Marktwirtschaft würde Rahmenbedingungen schaffen um die Schwächen eines rein kapitalistischen Systems abzufedern.
    Zb das Gesundheitssystem.
    Leider ist alles verrottet. Schuld? Bringt uns nicht weiter. Als erstes müsste der allgegenwärtigen Lüge entgegen gewirkt werden.
    Und viele Spieler müssten verurteilt und aus dem Spiel genommen werden.

    • 10
      W. Bähring

      Leider kann ich Ihren Optimismus nicht teilen:
      Zitat: „Eine freie Marktwirtschaft würde Rahmenbedingungen schaffen um die Schwächen eines rein kapitalistischen Systems abzufedern“.
      Warum sollte sie das?
      Dem Profit wäre das definitiv abträglich bzw. nur soweit zuträglich, wie die Arbeitskraft und die Laune derer, die den Profit erarbeiten müssen, erhalten werden muß.
      Das ist also leider eine rein theoretische Idealvorstellung, der schon Abraham Lincoln und später Wilhelm Röpke anhingen, die sich aber in der Realität leider als Utopie herausstellte.
      Denn diese Theorie setzt ja voraus, dass jedem „Unternehmer“ eine humanistische Grundeinstellung innewohnt.
      Praktisch ist genau das Gegenteil der Fall:
      Eine zunehmende Anzahl des heutigen Führungspersonals in großen Unternehmen trägt psychopathische Züge um sich zu behaupten und schert sich einen feuchten Kehrricht um das „Gemeinwohl“.
      Heute kann man diese Charaktereigenschaft schon als notwendiges „Anforderungsprofil“ für eine solche Positionen bezeichnen.
      Ein Schritt in Richtung „Humanisierung“ sollte wohl mit der „sozialen Marktwirtschaft“ geschaffen werden, in der also der Staat gewisse (soziale) Rahmenbedingungen schafft.
      Aber auch hier wissen wir aus der Praxis, dass das auch immer schlechter als rechter funktioniert.
      Auf Ihre Wunschvorstellung (Zitat): „Als erstes müsste der allgegenwärtigen Lüge entgegen gewirkt werden. Und viele Spieler müssten verurteilt und aus dem Spiel genommen werden“, muß ich Ihnen die einfache Frage stellen, wer denn „den allgegenwärtigen Lügen entgegen wirken…und viele Spieler verurteilen und aus dem Spiel nehmen soll, wenn die Judikative Teil des Spiels (geworden) ist (siehe Legalisierung der evidenzfreien Corona-Zwangsmaßnahmen und damit auch der Akteure, die sie ausgerufen und durchgesetzt haben)?

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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